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An das mit dem Bikepacking kann ich jetzt auch einen Haken machen. Es waren nur wenige Tage, aber eine sehr schöne Erfahrung. Und genug für ein paar Lessons Learned!

SSCX im Bikepacking-Setup

Ausrüstung

Nachdem ich vor Jahren schon festgestellt habe, dass selbst ein kleiner Rucksack über mehrere Tage getragen erstaunlich schwer auf den Schultern wird, habe ich voll auf Packtaschen am Fahrrad gesetzt. Konkret wurde das zu einer Rolle am Lenker, eine kleine Rahmentasche und ein großer Hummelpopo an der Sattelstütze. Übernachtungen im Hotel oder der Pension helfen dabei die Ausrüstungsmenge klein zu halten. Bett und Bike ist eine super Idee, aber leider nicht überall verfügbar. Bucht man die Übernachtung im Vorfeld, kann man einfach nachfragen, ob die Unterbringung des Fahrrads möglich ist.

Volle Packtaschen ändern das Fahrverhalten merklich. Beim Anfahren merkt man es und auch in Bewegung fand ich das Gewicht merklich. Es lohnt sich also nochmal über das Gepäck zu gehen und auszusortieren. Ich habe mich entschlossen auf einiges Werkzeug zu verzichten, weil die Zivilisation - und damit potentiell auch Werkzeug - nicht zu weit weg war.

Ich hatte ein kleines Zahlenschloss für den gelegentlichen Einkaufsstop dabei. An der Unterbringung auf dem Fahrrad muss ich noch etwas feilen, aber ansonsten hat das gut geklappt. Damit ich die gekaufen Dinge einfach transportieren kann, kam noch ein Turnbeutel zum Einsatz. Wird er nicht benötigt, wird er zusammengefaltet an die Lenkertasche gesteckt und stört dort nicht.

Kleidung

Ich habe versucht mit wenigen Kleidungsstücken mehrere möglichen Wettersituationen abzudecken. Dazu hatte ich beispielsweise anstatt einem Pullover meine Armlinge dabei. Kombiniert mit einem Longsleeve-Trikot und einer Windweste hat es sogar früh morgens, als das Thermometer nur knapp 10°C anzeigte, ausgereicht. Für schlechtes Wetter oder tiefere Temperaturen hatte ich noch eine Regenjacke dabei, welche aber bei dieser Tour glücklicherweise in der Tasche bleiben konnte.

Tagsüber trug ich ein T-Shirt und eine kurze Hose, die eine Bib Short verdeckten. Auf den Komfort eines Polsters wollte ich einfach nicht verzichten und unter einer kurzen Hose ist es quasi unsichtbar.

Dazu kamen schwarze Schnürschuhe mit Cleats. Das war ein sehr guter Kompromiss zwischen gutem Pedalkontakt und normalem Aussehen. Downsides der Fahrradschuhe: beim Laufen klackern sie hörbar und länger darin zu laufen ist unbequem. Dennoch will ich den guten Pedalkontakt nicht vermissen und schwöre besonders bergauf darauf das Pedal auch mal nach oben ziehen zu können.

Bike

Stahlrahmen und ein Gang. Nicht das leichteste, aber zuverlässig - das beruhigt. Die Übersetzung von 42x17 ist eine meiner liebsten, weil sie unglaublich flexibel ist - schnell genug im Flachen und auch Steigungen sind damit kein so großes Problem. Mit einem beladenen Bike fand ich sie allerdings etwas stramm und würde in Zukunft ein kleineres Kettenblatt wählen.

Ich habe mehr Luft in den Reifen gehabt, um das Mehrgewicht auszugleiche und konnte zumindest im Abrollverhalten keinen großen Unterschied bemerken. 32er Mäntel waren dem Mix aus Straße, Schotter- und Forstwegen gut gewachsen. Nur bei einem kurzem Abschnitt mit faustgroßen Schottersteinen hätte ich mir mehr Gummi gewünscht.

Den Rahmen unter den Befestigungsgurten der Packtaschen sollte abgeklebt werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass kleine Steinchen am Rahmen reiben und die Lackierung leidet. Eine einfache Möglichkeit ist Isolierband, welches auch einfach mitgenommen werden kann. Aktuell suche ich noch nach widerstandsfähigem, möglichst transparentem Klebeband zur Verwendung an unterschiedlichen Rahmen.

Routenplanung

Bei der Routenplanung hatte ich eine grobe Idee und habe im Vorfeld versucht kleine Tagesetappen daraus zu erstellen. In der Feinplanung habe ich mich an Points of Interest entlang der Strecke orientiert und dann versucht größere Anstiege eher zu vermeiden. Mir ging es um die Zeit unterwegs und von daher war die Länge der Tour nebenranging. Ein Umweg fällt gar nicht schwer ins Gewicht, wenn man dafür mit schöner Aussicht belohnt wird.

Ich habe keinen besonderen Augenmerk auf die Möglichkeit zur Verpflegung gelegt. "Das findet sich schon", dachte ich. Damit lag ich nicht gänzlich falsch, aber es führte dann doch zu einem ungewollten Hungerast. Besonders auf dem Land ist die Dichte von Einkaufsmöglichkeiten geringer als ich angenommen habe. Und die Tante Emma-Läden sind auch zur Seltenheit geworden, selbst wenn man immer wieder auf noch sichtbare Verkaufsräume stößt. Ein Check im Vorfeld kann sich Lohnen, aber nicht immer sind alle Läden verzeichnet - oder haben (noch) geöffnet.

Die Start- und Endpunkte der Tour waren nah an Bahnhöfen. Das macht An- und Abreise mit der Bahn unkompliziert und eignet sich als einfacher Plan B, falls aus irgendwelchen Gründen Weiterfahren keine Option sein sollte.

Nochmal?

Würde ich wieder eine Bikepacking-Tour unternehmen? Auf jeden Fall! Es war eine tolle Zeit, eine wunderbare Möglichkeit dem Alltag davon zu fahren und die Natur zu genießen.

Die Sales bei Steam sind nicht nur für Gelegenheitsspieler wie mich eine gute Möglichkeit günstig an neue Spiele zu kommen. Oftmals an Feiertage gebunden, bspw. an Ostern oder Weihnachten, aber auch zu anderen Zeiten haben Gamer die Möglichkeit auf große Mengen an günstigen Spielen und manchmal auch besondere Sammel-Aktionen.

Aber wann ist der nächste Sale? Valve selbst gibt keine Auskunft darüber. Der Beantwortung der Frage hat sich daher die Seite When is the next Steam sale? verschrieben. Dort wird versucht eine fundierte Aussage dazu zu treffen und ein Countdown erlaubt abzuschätzen wie lange es bis dahin noch dauert.

Voraussichtlich in zwei Wochen soll es das nächste Mal soweit sein. Wisst ihr schon was in eurem Warenkorb landen wird?

Dieses Rezept hat sich in kurzer Zeit zu einem beliebten Snack gemausert. Am liebsten noch heiß, aber auch abgekühlt ist es super lecker.

Zutaten:

  • 140ml lauwarmes Wasser
  • 5g Frischhefe
  • 2g Zucker
  • 100g Weizenmehl Type 550
  • 100g Weizenmehl Type 1050
  • 3g Salz
  • 1 Eigelb
  • Ein Schuss Sonnenblumenöl

Füllung:

  • 125g Mozzarella
  • 150g Feta

Finish:

  • etwas Olivenöl oder geschmolzene Butter
  • Fleur de Sel

Damit kann es dann los gehen!

  1. Hefe und Zucker im warmen Wasser auflösen. Mehl, Salz und Eigelb hinzugeben und zu einem weichen Teig kneten.
  2. Einen Schuss Öl hinzugeben und nochmal kneten. Der Teig sollte sich leicht vom Schüsselrand lösen.
  3. Den Teig mit einem Tuch abgedeckt 30 Minuten Ruhen lassen.
  4. Den Teig noch einmal durchkneten und dann für zwei Stunden in der abgedeckten Schüssel ruhen lassen. Der Teig sollte sich in etwas verdoppelt haben.
  5. Den Käse klein hacken und in einem Sieb abtropfen lassen. Es sollte nur wenig Flüssigkeit im Käse bleiben, damit beim späteren Anschneiden kein heißes Wasser ausläuft.
  6. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen und mit einem Nudelholz ausrollen. Den Käse in die Mitte geben den ausgerollten Teig um die Füllung schlagen. Die Form sollte wieder eine Kugel ähneln, gebenenfalls den Teig nochmal nachformen.
  7. Den Ofen auf 230°C vorheizen.
  8. Mit einem Tuch abgedeckt für weitere 10 Minuten ruhen lassen.
  9. Die Arbeitsfläche und die Kugel bemehlen und mit einem Nudelholz ausrollen. Mögliche Luftblasen zur Mitte hin streichen. Einen kleinen Schnitt in der Mitte des Fladen machen, damit heiße Luft dort entweichen kann.
  10. Den Fladen auf einem mit Backpapier belegten Blech im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen.
  11. Sobald das Fladenbrot aus dem Ofen ist mit etwas Öl einstreichen und Fleur de Sel darüber streuen. Das Fladenbrot in Stücke schneiden.

Das schöne ist, dass man nach der initialen Teigzubereitung diesen auch bis zu 24 Stunden im Kühlschrank lassen kann. Damit lässt er sich super am Vorabend vorbereiten. Bevor der Teig gefüllt wird, holt man ihn aus dem Ofen und lässt ihn Zimmertemperatur annehmen - ich lasse ihn dazu meist 30 Minuten draußen stehen.

Das Originalrezept stammt vom Brot Magazin und wurde von mir leicht abgewandelt. Das Original verwendet sofern möglich Imeritischen Käse. Die Alternative aus Feta und Mozarella ist in den meisten Supermärkten einfach zu bekommen. Ich bevorzuge etwas mehr Feta hinzuzugeben, damit die Füllung ein bisschen salziger wird. Die salzige Note verstärkt bei meiner Variante außerdem das nach dem Backen drübergestreute Salz

Eigentlich war Aerobie Produzent von Frisbies. Mittlerweile sind sie allerdings mit einem ganz anderartigen Produkt in Haushalten weltweit vertreten: einem Kaffee-Zubereiter.

Für mich ist die Aeropress, so der Name des guten Stücks, das Werkzeug der Wahl für meinen Sonntagskaffee. Es braucht kaum Platz, ist einfach in der Handhabung und macht wirklich leckeren Kaffee! Und im Gegensatz zu vielen Ein-Tassen-Automaten wird bei der Zubereitung quasi kein Müll produziert - abgesehen vom verbrauchten Kaffee-Pulver.

Der Name ist vermutlich vielen bekannt, aber wie das mit den Frisbies anfing und wie der Weg dann zu Kaffee führte, war mir neu. Die Geschichte über die Erfindung der Aeropress bringt Licht ins Dunkel und eignet sich prima als kleine Sonntag-Morgen-Lektüre. Natürlich am besten mit einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee!

Auf diesjährigen PyConWeb in München lernte ich Christopher kennen, der mir von seinem Projekt Python Links erzählte. Auf der Seite werden Videos von diversen Python-Konferenzen kategorisiert und dazu wird ein Score angezeigt, so dass man einfach die besten Videos eines Themengebiets finden kann! Der Score basiert auf den Votes von YouTube, was es einfach macht den Score zu beeinflussen.

Der Clou erschließt sich aber erst, wenn man die Seite mobil aufruft. Mit einfachen Swipes navigiert man sich durch die Seite, hangelt sich durch die Kategorien zu den Videos.

Cooles Bedienkonzept, interessanter Inhalt. Ich weiß, wo ich die nächsten Tage nach Videos schauen werde!